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Wohnmobil Ankauf

Nützliche Tipps zum Wohnmobil Ankauf durch einen Händler mit Checkliste

Das Wohnmobil ist in die Jahre gekommen, es erfüllt nicht mehr die eigenen Ansprüche oder es wird einfach nicht mehr genutzt, die Gründe für den Verkauf eines Wohnmobils sind vielfältig. Ist der Beschluss jedoch einmal gefasst, dann stellen sich private Wohnmobilverkäufer zunächst die Frage:

Verkauf an eine Privatperson oder Wohnmobil Ankauf durch einen Händler?

Spontan antworten viele Wohnmobilverkäufer darauf zwar, dass sie bevorzugt an Privatpersonen verkaufen würden, da ein Händler als Kfz-Fachmann und erfahrener Feilscher wahrscheinlich weniger bieten wird als eine Privatperson. Doch der Verkauf an einen Händler hat auch seine Vorteile. Aufgrund seines eigenen, wirtschaftlichen Interesses wird ein Händler immer daran interessiert sein, dass alle Formalitäten fristgerecht und korrekt erledigt werden.

In der Regel übernehmen die Händler daher gerne selbst die Abwicklung von Überführungen, Ab- beziehungsweise Ummeldung, Finanzierungen, etc. Herrscht Unklarheit über den eigentlichen Wert des Wohnmobils können Privatverkäufer einen Gutachter (TÜV, Dekra, etc.) mit einem Wertgutachten beauftragen. Dann fällt auch das Verhandeln leichter.

Bei jedem Verkauf gilt jedoch, dass Privatpersonen, die als Verkäufer auftreten, unter Umständen für Mängel, die schon beim Verkauf bestanden haben, noch 12 Monate nach Verkaufsdatum haftbar gemacht werden können.

Folgende Checkliste soll dabei helfen Verkaufsfehlern vorzubeugen:

Checkliste für den privaten Verkauf bei Wohnmobil Ankauf durch einen Händler

- Der Händler muss als Käufer über alle bekannten Mängel, Schäden und Unfälle des Wohnmobils informiert werden.

- Die Mängel- beziehungsweise Unfallfreiheit sollte nur dann zugesichert werden, wenn diese wirklich bekannt ist. War das Wohnmobil vor der eigenen Nutzung schon im Besitz anderer, dann sollte der Vertrag folgenden Hinweis enthalten: „Die Mängel- beziehungsweise Unfallfreiheit wird nur für die Zeit zugesichert, in welcher das Wohnmobil im Besitz des Verkäufers war.“

- Bagatellschäden, wie Lackkratzer, etc. , müssen zwar nicht explizit erwähnt, bei Rückfragen danach muss jedoch wahrheitsgemäß geantwortet werden.

- Der Kaufvertrag muss zwingend eine Sachmängelausschlussklausel beinhalten, wie diese: „Das Kraftfahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus Sachmängelhaftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers oder Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertretern beruhen sowie bei Körperschäden.“

- In der Regel wird eine Barzahlung bei Fahrzeugübergabe vereinbart, da andere Zahlungswege (Überweisung, Ratenzahlung, etc.) zu Problemen mit der Einhaltung von Fristen, wie z. B. der gesetzlichen Überführungsfrist von 5 Tagen, führen können.

- Übernimmt der Händler das Ab- beziehungsweise Ummelden selbst, dann sollten Zulassungsbescheinigung und Fahrzeugbrief erst nach der Bezahlung übergeben werden. Anschließend wird der zuständigen Kfz-Zulassungsstelle eine Vertragskopie übermittelt.

- Übernimmt der Händler die Abmeldung nicht selbst, dann sollte dies gemeinsam nach der Zahlung des Kaufpreises auf der örtlichen Zulassungsstelle erledigt werden.

- Anschließend muss die Verkaufsmeldung in Form einer Vertragskopie der eigenen Versicherung gemeldet werden.

- Natürlich kann der Verkäufer das Wohnmobil schon vor dem Verkauf selbst abmelden. In diesem Fall muss der Käufer dann ein Kurzzeitkennzeichen beantragen.